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Preis-Analyse: Das Weihnachtsessen wird immer teurer

Die Adventszeit steht unmittelbar vor der Tür und die Vorbereitungen für das nahende Weihnachtsfest laufen auf Hochtouren. Neben dem Kauf von Geschenken darf natürlich die Planung des Weihnachtsmenüs nicht zu kurz kommen. Ob Gans mit Rotkohl und Klößen, Würstchen mit Kartoffelsalat, Raclette oder Fondue – jede Familie hat ihre ganz eigene Weihnachtstradition. Studien zufolge essen die Deutschen an Heiligabend jedoch am liebsten Würstchen mit Kartoffelsalat. Da diese Traditionen meist seit Jahren bestehen, wollten wir mal wissen, ob das gleiche Weihnachtsmenü Jahr für Jahr eigentlich teurer wird oder nicht?

Basierend auf dem Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes haben wir die durchschnittliche Preisentwicklung der Zutaten von vier typischen Weihnachtsgerichten seit 2016 analysiert. Dabei haben wir zunächst die entsprechenden Wert für die einzelnen Zutaten ermittelt und anschließend die durchschnittliche Preisentwicklung der letzten zwei Jahre für das jeweilige Gericht berechnet.

Steigende Gemüsepreise sorgen für teures Weihnachtsessen

Das Ergebnis: Je nach Gericht kosten die Zutaten für das Weihnachtsessen in diesem Jahr im Schnitt bis zu zehn Prozent mehr als noch vor zwei Jahren. Den größten Preisanstieg verzeichnet dabei die Zutaten für eine Weihnachtsgans mit Rotkohl und Klößen mit neun Prozent. Kaum preisliche Unterschiede sind jedoch beim Fondue mit Öl zu finden bei einer Inflation von knapp 2 Prozent. Vor allem die Preise für Butter oder Gemüse wie Kartoffeln, Zwiebeln und Rotkohl sind in den letzten zwei Jahren deutlich gestiegen. Nähere Informationen zu den einzelnen Gerichten und Zutaten finden Sie im nachfolgenden Text und der nachstehenden Tabelle. .

Kartoffelsalat mit Würstchen

An Heiligabend bleibt vielen Familien keine Zeit für aufwendige Gerichte, daher setzen diese auf Würstchen mit Kartoffelsalat. Durch steigende Preise für Kartoffeln, Zwiebeln und Würstchen werden dafür in diesem Jahr allerdings im Schnitt fast fünf Prozent mehr pro Zutat fällig als noch im Vorjahr. Im Vergleich zu 2016 sind die Preise hingegen nur um rund 3,5 Prozent gestiegen.

Gans mit Rotkohl und Klößen

Die Zutaten für den Gänse- oder Entenbraten mit Rotkohl und Klößen sind in diesem Jahr durchschnittlich neun Prozent teurer als noch vor zwei Jahren. Das liegt daran, dass vor allem die Preise für Butter, Kartoffeln, Rotkohl und Zwiebeln jeweils um mindestens 20 Prozent gestiegen sind. Die Gans oder Ente kostet hingegen nur knapp ein Prozent mehr als 2016. Im Vergleich zu 2017 sind die Preise in diesem Jahr durchschnittlich um mehr als drei Prozent gestiegen.

Fondue mit Öl oder Brühe

Die geringste Preissteigerung erwartet Verbraucher, die sich an den Feiertagen für das Fondue entschieden haben. Bei der Variante mit Brühe sind die Preise seit 2016 um knapp 3 Prozent gestiegen. Wer sein Fleisch und Gemüse lieber im Öl brutzeln lässt, gibt sogar nur rund 2,4 Prozent mehr aus als vor zwei Jahren. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise um gerade einmal ein Prozent gestiegen.

Raclette

Beim Raclette müssen Verbraucher an Weihnachten jedoch tiefer in die Tasche greifen. Die Zutaten kosten derzeit im Schnitt etwa acht Prozent mehr als im Jahr 2016. Für den Käse zahlen Konsumenten beispielsweise fast 14 Prozent mehr. Beilagen wie Kartoffeln, Mais oder Tomaten sind ebenfalls um mindestens zehn Prozent teurer geworden. Deutlich geringer sind die Preisanstiege beim Fleisch: So kostet Hühnerfleisch nur knapp ein Prozent mehr als noch vor zwei Jahren, beim Rindfleisch beträgt der Preisunterschieds vier Prozent.

Tabellarische Übersicht

In der nachfolgenden Tabelle finden Sie die Verbraucherpreise von allen Zutaten für die Jahre 2016, 2017 und 2018. Als Referenzzeitraum für die Untersuchung wurde aufgrund der Verfügbarkeit von Daten jeweils der Oktober gewählt.

Würstchen mit Kartoffelsalat Oktober 2016 Oktober 2017 Oktober 2018

Würstchen

112,7

117,8

119,2

Kartoffeln

105,4

96,1

115,4

Zwiebeln

94

86,7

119,7

Essig

105,3

105,5

106,8

Öl

111,9

108,2

105,2

Mayo

102,9

103,7

102,9

Essiggurken

113,5

117,4

118

Brühe

114,6

112,8

114,1

Senf

105,1

105,7

106,1

Salz

106

106,1

106,5

Pfeffer

126,7

126,7

123,2

Gans mit Rotkohl und Klößen Oktober 2016 Oktober 2017 Oktober 2018

Gans

115,7

114,6

116,8

Rotkohl

103,4

109

123,1

Brühe

114,6

112,8

114,1

Apfel

115,2

136,8

121,4

Kartoffeln

105,4

96,1

115,4

Butter/Schmalz

122,1

188

179

Ei

102,6

102,8

110,4

Muskat

126,7

126,7

123,2

Zwiebeln

94

86,7

119,7

Salz

106

106,1

106,5

Pfeffer

126,7

126,7

123,2

Wacholder

126,7

126,7

123,2

Essig

105,3

105,5

106,8

Fondue mit Öl oder Brühe       Oktober 2016 Oktober 2017 Oktober 2018

Schweinefilet

109,4

113,2

115,2

Rinderfilet

120,1

122,1

124,1

Brühe

114,6

112,8

114,1

Weißwein

110,8

111,7

115,1

Pflanzenöl

111,9

108,2

105,2

Champignons

109

111,9

113,7

Weißbrot

117,9

119,2

121,5

Saucen

107,9

110,9

112,3

Paprika

95,4

96,2

94,2

Raclette                                     Oktober 2016 Oktober 2017 Oktober 2018

Käse

109,7

122,1

123,2

Schweinefilet

109,4

113,2

115,2

Rinderfilet

120,1

122,1

124,1

Geflügel

115,7

114,6

116,8

Thunfisch

117,3

118,4

124,7

Kartoffeln

105,4

96,1

115,4

Hülsenfrüchte

124,2

121,4

137,2

Champignons

109

111,9

113,7

Paprika

95,4

96,2

94,2

Tomaten

96,7

105,1

121,9

Pressekontakt: Pascale Bastian I pascale.bastian@tonka-pr.com I 030.27595973.16

2018-12-16T12:12:57+00:00
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